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Ziele![]() ![]() Die IdeeEs war einmal ein Gymnasium, wie so viele im Lande, ..... mit allem was eine Schule so auszeichnet: steigende Zahlen von Schülerinnen und Schülern, Stundenausfällen und räumlicher Enge. Aber etwas war anders an dieser Schule: eine Gruppe von Eltern, die den festen Willen hatten zur Verbesserung dieser Situation, die Visionen entwickelten und bereit waren diese im Konsens mit allen Beteiligten zu planen und zu realisieren. Sie sahen die Probleme nicht als unlösbar an, sondern als Herausforderung für einen neuen Lösungsansatz. Hauptziel war es, die drei Gruppen Eltern, Schüler und Lehrer im Schulleben besser miteinander zu verflechten; einen Kommunikationsmittelpunkt an der Schule zu schaffen und damit die ganzheitliche Erziehung der Schüler zu fördern, ohne den Lehrern zusätzliche Aufgaben zu übertragen. Wann, wo und womit kann man das alles erreichen? Die Lösung ist ebenso einfach wie genial: an einem Tisch, an einem Mittagstisch, an dem Schüler, Lehrer und Eltern Platz nehmen, um das von Eltern zubereitete Mahl zu verzehren, Informationen auszutauschen, miteinander zu reden und zu lachen, Vorurteile abbauend – Verständnis aufbauend. Diesen Tisch stellten wir kühn in eine Mensa – und damit war die Idee geboren.![]() Das ZielUm aus Wunschdenken zielgerichtetes Handeln entstehen zu lassen, ist die Erreichung von Zwischenzielen erforderlich, sowie das Einbinden unterschiedlicher Personenkreise, Institutionen und Behörden, deren Ziele zunächst nicht kongruent zueinander erschienen: die Steigerung der Attraktivität der Schule, das Umfeld sowie die Kommunikation zu verbessern, Verbesserung der Lebensqualität, Abbau von sozialem Konfliktpotential, Integration von Migranten und ganz aktuell – Hilfestellung bei der zusätzlichen Implementierung des 8-jährigen Bildungsganges. Die Bündelung aller Einzelziele in einem Projekt, das systemimmanent die wirkungsvolle Realisation aller vermeintlich divergierender Einzelziele ermöglicht, war unser nächstes Ziel und gleichzeitig der erste Teil der Durchführung.![]() Die Durchführung1. Bildung einer kleinen Initiativgruppe. 2. Mobilisierung eines großen Teils der Elternschaft zur Übernahme bürgerschaftlichen Engagements. 3. Einbeziehung der Schulverwaltung in Planung und Organisation. 4. Überzeugung des Schulträgers von der Investitionsnotwendigkeit. 5. Schaffung eines politischen Konsenses und Grundsatzbeschlusses für die notwendigen Ausgaben. 6. Beginn der architektonischen Planung im Hinblick auf Gebäude, Einrichtungen und Werkzeuge. 7. Zeitgleich: • Strukturierung eines Organisationsschemas und Besetzung der Leitungsfunktionen mit den dafürgeeigneten Ehrenamtlichen. • Aufbau von ressortbezogenen Stabsstellen, einschließlich personeller Ausstattung und auch die Einbeziehung der örtlichen Presse und sonstiger Öffentlichkeitsarbeit zur Bildung des Wir- und Dazugehörigkeitsgefühls und zur besseren öffentlichen Darstellung des Bürgerschaftlichen Engagements von insgesamt ca. 350 ehrenamtlich Mitarbeitenden. • Auslobung eines Schülerwettbewerbs für die Schaffung eines Namens und Logos. 8. Beschaffung der notwendigen Eigenmittel in Höhe von insgesamt 30.000,- DM durch Darlehen von Förderverein und Elternkasse, sowie durch Spenden. 9. Personalschulung und Kochtraining. 10. Dokumentation der Ablauforganisation, der Arbeitsweisen, der gesetzlichen Vorschriften etc. 11. Einarbeitung der mitarbeitenden Ehrenamtlichen. 12. Laufender Betrieb ![]() FazitDie Mensa am Ludwig-Uhland-Gymnasium in Kirchheim unter Teck (von jetzt an „Lugeria“ genannt) ist laut Schulleiter, Dr. Sack: „eine Agentur für das soziale Leben an der Schule, also eine notwendige Ergänzung einer Erziehungseinrichtung.“ 1. In unserem Projekt „Lugeria“ wurde und wird die Zusammenarbeit verschiedener Einrichtungen, als da wären: Schulträger,Schulverwaltung, Oberschulamt, Lehrergremium, Eltern- und Schülerschaft (als nachfolgende Generationen) gefördert. Damit wurden Kommunikation und Verständnis füreinander verbessert. 2. Das Projekt ist bereits umgesetzt und darüber hinaus übertragbar. Alle Verfahrensschritte sind dokumentiert. 3. Die Identifikation der Schüler mit ihrer Schule, die weitere Erhöhung der Attraktivität unseres Wirtschaftsstandortes Region Stuttgart, sowie die Schaffung eines lebenswerten sozialen Umfeldes und nicht zuletzt eine gesünderen Ernährung der jüngeren Generation, das ist es, was die „Lugeria“ leistet und sie aktueller macht denn je.![]() |
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